Virtuelle Anteilnahme an virtueller Betroffenheit

Virtuelle Anteilnahme an virtueller Betroffenheit

Wer erinnert sich noch an den Herbst 1992 und die erste öffentliche Wahrnehmung der zunehmenden Fremdenfeindlichkeit? Erst die furchtbaren Ausschreitungen von Rostock-Lichtenhagen (oder auch treffender “Rostocker Pogrom”), kurz darauf der Mordanschlag von Mölln, die durch die Nachrichten geisterten und jedem klarmachten, dass Rechtsextremismus nicht mehr nur eine skurrile Randerscheinung einiger verstreuter Spinner ist, sondern ein gefährlicher Zündstoff für die gesamte Gesellschaft. Mit diesen Ereignissen untrennbar verknüpft ist für mich die Erinnerung an die Lichterketten.

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Tobias Henöckl

Software­fuzzi, Dozent, Coach, Papa, Spiel­kind, Nervensäge, Musik­liebhaber, viel­seitig versiff­ter Gut­mensch, vertret­barer Koch, großer Genießer, Gele­gen­heits­bastler mit zwei linken Händen.

In der Regel zwischen allen Stühlen ganz gut aufgehoben…

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© 2021 Tobias Henöckl