Die Commandante ist da

Die Commandante ist da

Irgendwie habe ich kein Händchen für das Einstellen von Espressobohnen. Zieht sich immer ewig. Und wenn ich dann mal eine neue Sorte zum Probieren eingestellt habe und wieder zurück zur “Hausbohne” will (Hausbrandt Venezia) brauche ich auch wieder ewig, bis alles passt. Also musste eine Zweitmühle her.

Von der Commandante Handmühle hatte ich bisher nur Gutes gehört. Angeblich viel bessere Homogenität des Mahlguts als deutlich 4-stellige elektrische Mühlen (da kann ich mit meiner Eureka Mignon Magnifico natürlich eh nicht mithalten), usw. Was für mich dann aber der Hauptgrund war, Ihr eine Chance zu geben, ist, dass man den Mahlgrad anhand der “Klicks” beim Einstellen jederzeit wieder reproduzieren kann, d.h. z.B. die Einstellung bei 12 Klicks jedes Mal wieder reproduzierbar denselben Mahlgrad ergibt. Das macht das für mich vielleicht mal wieder möglich, mich durch neue Bohnensorten zu probieren, ohne jedes Mal fürchten zu müssen, die perfekte Einstellung meiner Hauptmühle zu verlieren.

Die ersten Versuche waren wirklich erstaunlich: Die Eureka ist wahrlich keine schlechte Mühle, aber ich bin wirklich überrascht, welche Aromen nur durch das Mahlen mit der Commandante auf einmal alleine aus der “Hausbohne” herauszuschmecken sind geschweige denn aus den anderen, die ich jetzt probiert habe (Tre Forze und Supremo Vesuvio).

Einziger Kritikpunkt bisher ist, dass die Klicks für reine Espressotrinker zu weit auseinander sind, so das einem im optimalen Bereich vielleicht 2-3 Klicks Varianz für den Espresso Kernbereich bleiben. Zum Glück gibt es dafür eine Lösung, mit RX35 RedClix die Rasterung zu halbieren. Folgebestellung ist schon raus :-)

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© 2021 Tobias Henöckl